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Gesetzliche oder private Krankenversicherung?

Dienstag, den 10. Januar 2012

Dass die private Krankenversicherung für einen Jeden nur Vorteile mit sich bringt kann man so obligatorisch nicht sagen. Denn für bestimmte Personengruppen kann auch die GKV besser geeignet sein. Verschiedene Seiten, wie private-krankenversicherung.net versuchen ihnen mit Hilfe von umfangreichen Informationen die Entscheidung für einen Versicherungstyp zu erleichtern.

Die gesetzliche Krankenversicherung ist grundsätzlich für Personen, die unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen Pflicht. Freiwillig kann ich mich auch über JAEG und als Selbstständiger in der gesetzlichen Versicherung versichern. Die PKV hingegen ist nur für Selbstständige, Beamte, versicherungsbefreite Studierende und Arbeitnehmer über der Jahresarbeitsentgeltgrenze wählbar.

Bei der Gesetzlichen können Kinder bis 18 bzw. wenn nicht berufstätig bis 24 Jahre in einer Familienversicherung kostenlos mitversichert werden. Dieses gilt nicht für die PKV hier können Kinder nur über die Eltern in einem eigenständigen Tarif mitversichert werden, sofern mindestens ein Elternteil schon länger als drei Monate in der PKV versichert ist. Auch bei den Beiträgen unterscheiden sich PKV und GKV stark. So sind die Beiträge in der GKV für gleiche Leistungen abhängig vom jeweiligen Einkommen, während sie in der PKV von den jeweilig gewählten Leistungen, vom Alter und Geschlecht, sowie von Vorerkrankungen und Tarif abhängen. Eine Beitragsbefreiung, wie in der GKV im Mutterschaftsurlaub, ist in der PKV nicht möglich.

Auch die Abrechnung von Arztrechnungen unterscheidet sich je nach Versicherung. Die Ärzte senden gesetzlichen Versicherern ihre Rechnungen direkt zu. Bei PKV Versicherten werden die Rechnungen zunächst an den Patienten gesandt und anschließend von der privaten Verischerung an den Versicherten zurückerstattet.