Gebäudeversicherung
Freitag, den 19. Dezember 2008Eine Gebäudeversicherung versichert bestimmte Risiken, welche im Zusammenhang mit einem Gebäude auftreten können. Typische Risiken sind hier beispielsweise Schäden durch Leitungswasser, Sturm- bzw. Hagelschäden, auch die Brandversicherung ist eine Gebäudeversicherung. Des Weiteren kann man weitere Risiken abdecken, wie etwa Schäden an einer Klingel- oder auch einer Heizungsanlage. Der Abschluss einer solchen Gebäudeversicherung ist oft eine der Bedingungen, welche Banken bei einer Kreditvergabe von ihren Kunden abfordern.
Früher gab es für bestimmte Risiken, etwa bei der Brandversicherung, ein staatlich garantiertes Monopol für einen bestimmten Versicherer. Mit der Liberalisierung der Märkte sind diese Monopole jedoch 1994 vollständig entfallen und heute kann jeder Versicherungsnehmer seinen Versicherer frei wählen. Die Höhe der Versicherungsbeiträge bei einer Gebäudeversicherung ist vor allem abhängig von der Lage, dem Baujahr des zu versichernden Gebäudes, der vorhandenen Bausubstanz und auch die Art der Dachgestaltung ist besonders wichtig. Die Jahresbeiträge werden in der Regel jährlich nach dem so genannten “gleitenden Neuwertfaktor” dynamisiert und damit regelmäßig dem sich ständig ändernden wirtschaftlichen Umfeld angepasst. Damit ist man dann im eventuellen Schadensfalle auf der sicheren Seite und kann das Gebäude nötigenfalls vollständig wieder errichten lassen.
Die Vielfalt der Marktangebote erfordert vom Versicherungsnehmer einen sorgfältigen Marktvergleich und man sollte, vor einem Vertragsabschluss, die Konditionen der zahlreichen, untereinander konkurrierenden Marktanbieter sehr genau prüfen und eventuell auch die Hilfe eines unabhängigen Versicherungsfachmanns in Anspruch nehmen.
